Finden Sie Ihre perfekte Bewerbungsmappe

Wenn Ihnen eine Stellenausschreibung besonders zusagt, möchten Sie logischerweise absolut nichts dem Zufall überlassen. Deshalb haben Sie sich bestimmt bereits Gedanken um die ideale Präsentationsform Ihrer Bewerbungsunterlagen gemacht und sind auf unterschiedliche Mappen und Materialien gestoßen. Deshalb finden Sie hier eine Zusammenfassung der Vor- und Nachteile.

Dreiteilige Mappe
Ist die dreiteilige Bewerbungsmappe aufgeklappt, sind alle drei Seiten sichtbar sind. Das sorgt für ein Maximum an Übersichtlichkeit, da der Leser direkt alle Informationen gleichzeitig begutachten kann, ohne blättern zu müssen. Wenn Sie ein Deckblatt mit Ihrem Foto verwenden, verbindet der Personalleiter Anschreiben und Lebenslauf automatisch mit Ihrem Gesicht – das steigert den Wiedererkennungswert.
Eine dreiteilige Bewerbungsmappe sollte folgendermaßen sortiert werden: Auf der rechte Seite sollte das Deckblatt positioniert werden. In der Mitte folgt das Anschreiben, links der Lebenslauf. Sollten Sie zusätzliche Anlagen wie Zeugnisse beilegen, werden diese unter dem Lebenslauf platziert, sodass sie bei Bedarf herausgenommen werden können. Mache Bewerber handhaben es im Gegensatz dazu so, dass sie das Anschreiben nicht in die Bewerbungsmappe heften, sondern separat beilegen. Das ist möglich, erhöht aber die Gefahr, dass das Anschreiben verknickt oder mit anderen Anschreiben durcheinander gebracht wird.
Abgesehen vom praktischen Nutzen ist die Optik einfach unschlagbar. Hält man die dreiteilige Mappe in der Hand, ist sie voll geöffnet etwas unpraktischer als die andere Variante. Dies sollte aber kein großes Problem darstellen, da Bewerbungsmappen üblicherweise am Schreibtisch gelesen werden.

Zweiteilige Mappe
Diese Bewerbungsmappe zeigt aufgeklappt zwei Seiten, wie etwa bei einem aufgeschlagenen Buch. Für weniger wichtige Stellen ist diese Mappe ausreichend, um nicht „overdressed“ daherzukommen.
Beim Bestücken der zweiteiligen Bewerbungsmappe sollten Sie das Deckblatt rechts platzieren, alle anderen Dokumente links. Dabei sollte zuoberst das Anschreiben liegen, gefolgt von Lebenslauf und Anlagen.
Diese Mappe liegt aufgrund ihrer Breite relativ gut in der Hand, hat allerdings den Nachteil, dass Ihr Ansprechpartner nicht alle Fakten auf einen Blick sieht.

Plastik oder Karton?
Wenn die Frage nach der Form der Bewerbungsmappe geklärt ist, stehen zwei Materialien zur Auswahl: Plastik und Karton.
Der Vorteil eines Karton-Einbands ist seine Stabilität. Dadurch kann verhindert werden, dass die Bewerbung auf dem Postweg geknickt oder gar beschädigt wird. Eine Bewerbungsmappe aus Karton wirkt optisch außerdem wesentlich attraktiver und hochwertiger als einfaches Plastik. Hinzu kommt, dass diese Mappen ökologischer sind. So tun Sie nicht nur etwas für die Umwelt, sondern beeindrucken möglicherweise auch den zukünftigen Arbeitgeber durch Ihre Weitsicht.
Plastikmappen sind preiswerter und werden zeitweise sogar in Paketen zu mehreren in Discountern verkauft. Allerdings sollten Sie bedenken, dass günstige Bewerbungsmappen meist auch den entsprechenden Eindruck vermitteln. Oft lässt die Qualität des Materials und der Befestigungsmöglichkeiten im Inneren zu wünschen übrig.
Noch eine kurze Anmerkung zur Farbauswahl: Farben wie bordeaux oder auch dunkelblau sollten Sie eher für kreative Berufe wählen. Bei klassischen Stellen sind Sie mit schwarz oder elfenbein besser beraten.

Wir haben nun verschiedene Varianten vorgestellt. Zum Schluss sprechen wir noch eine Empfehlung aus: Sofern nicht ausdrücklich eine bestimmte Präsentationsform in der Stellenausschreibung gefordert ist, sollten Sie zu einer hochwertigen Bewerbungsmappe aus Karton greifen. Diese hat optisch die Nase vorne und ist einfach praktischer. Beim Mappentyp raten wir zur dreiteiligen Bewerbungsmappe. Diese ist in ihrer Übersichtlichkeit einfach nicht zu schlagen.